Mitochondriale Medizin - Mitomedizin in Köln

“Energie ist die Wurzel des Lebens”

Was ist eigent­lich mitochon­dria­le Medizin? Die Mitochon­dri­en-Medizin ist ein Zweig der moder­nen funktio­nel­len Medizin und behan­delt Fehlfunk­tio­nen (Dysfunk­tio­nen) der Kraft­wer­ke in unserem Körper, den Mitochon­dri­en. Die Mitochon­dri­en sind kleine Teilchen (Organel­len) inner­halb unserer Zellen, deren Haupt­auf­ga­be die Energie­pro­duk­ti­on für die Körper­zel­le – und damit für das jewei­li­ge Organ – ist. Jede einzel­ne Körper­zel­le enthält Hunder­te bis Tausen­de dieser Mitochon­dri­en. Beson­ders viele Kraft­wer­ke finden sich in energie­in­ten­si­ven Organen, wie den Muskel- und Herzmus­kel­zel­len und in den Nerven­zel­len. Je größer der Energie­be­darf eines Organs ist, desto mehr Mitochon­dri­en finden sich in seinen Zellen.

Unser Organis­mus muss laufend mit Energie versorgt werden, um gut zu funktio­nie­ren. Über unsere Ernäh­rung nehmen wir Energie­trä­ger in Form von Kohlen­hy­dra­ten, Fett und Eiweiß auf. Diese werden in den Mitochon­dri­en in die für den Körper nutzba­re Energie­wäh­rung Adeno­sin­tri­phos­phat (ATP) umgewan­delt. Allen Organen unseres Körpers gemein­sam ist die Abhän­gig­keit von dieser Organel­le, dem Mitochon­dri­um, hinsicht­lich der Energieversorgung.

Neben der Energie­pro­duk­ti­on leisten die Mitochon­dri­en aber noch viele andere lebens­wich­ti­ge Stoff­wech­sel­auf­ga­ben: Sie helfen bei der Entgif­tung der Zelle, sie sind an Aufbau und Speiche­rung wichti­ger Molekü­le betei­ligt und helfen verein­facht gesagt, überal­ter­te und kaput­te Zellen zu zerstö­ren (program­mier­ter Zelltod). Wenn also die Mitochon­dri­en nicht gesund sind, ist es die Zelle und damit unser Organis­mus - unsere Organe- auch nicht. Auf den Punkt gebracht:

Erhalt und Wieder­her­stel­lung der mitochon­dria­len Funkti­ons­fä­hig­keit stehen im Mittel­punkt der mitochon­dria­len Medizin.

Mitochondienmedizin in Köln, Ihre Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

Mitochon­dri­en­me­di­zin in Köln / Copyright: pixel­sa­way

 

Mitochon­dria­le Medizin in Ihrer Praxis für Mitome­di­zin in Köln ist ein Konzept, welches den Fokus auf die Wieder­her­stel­lung einer optima­len Energie­pro­duk­ti­on im Körper setzt. Sie bedient sich der Thera­pien der funktio­nel­len Medizin, um Störun­gen in den Kraft­wer­ken unserer Zellen, den Mitochon­dri­en, zu beheben. Mängel im Energie­haus­halt der Mitochon­dri­en sind Ursache vieler Zivili­sa­ti­ons­krank­hei­ten wie:

  • Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen
  • Tinni­tus
  • Migrä­ne
  • Muskel­schmer­zen
  • Erschöp­fungs­zu­stän­de
  • Depres­si­on
  • etc.

Hier nimmt die Allge­mein­me­di­zin häufig noch nicht ausrei­chend wahr, dass solche Krank­heits­bil­der sogenann­te sekun­dä­re (erwobe­ne) Mitochon­drio­pa­thien sein können.

Mitochondriale Medizin und innovative Forschung

Mittler­wei­le hat sich in der Forschung viel getan, wussten Sie zum Beispiel,

  • dass es erste Ansät­ze für eine Mitochon­dri­en-Trans­plan­ta­ti­on gibt? Dabei werden dem Patien­ten seine eigenen Mitochon­dri­en beispiels­wei­se in eine Infarkt­stel­le gespritzt, um die energie­in­ten­si­ve Regene­ra­ti­on des Gewebes zu beschleu­ni­gen bzw. das umlie­gen­de Gewebe zu schüt­zen (1).
  • dass Mitochon­dri­en auch einen pro-inflamm­a­to­ri­schen Charak­ter haben können? Um Viren und Bakte­ri­en abzuweh­ren, können einzel­ne Mitochon­dri­en vermehrt reakti­ve Sauer­stoff­spe­zi­es bilden, die den Patho­ge­nen schaden (2).
  • sich in einem Milli­li­ter unseres Blutes bis zu 3,7 Millio­nen intak­te, funkti­ons­fä­hi­ge Mitochon­dri­en befin­den? Ihre genaue Bedeu­tung ist noch Gegen­stand aktuel­ler Forschung, sie schei­nen jedoch eine Rolle in der Zell-Zell-Kommu­ni­ka­ti­on, der Immun­ant­wort bzw. Entzün­dungs­re­ak­ti­on zu spielen (3).

Wie entste­hen Mitochondrien-Dysfunktionen?

Mitochon­dri­en sind leider sehr störan­fäl­lig und dies beson­ders gegen freie Radika­le. Diese aggres­si­ven Sauer­stoff­teil­chen schädi­gen die Wände und das Innere der Mitochon­dri­en. Im Einzel­fall wäre das noch nicht so schlimm, denn freie Radika­le entste­hen natür­li­cher­wei­se in unserem Stoff­wech­sel. Kommt es aber aufgrund bestimm­ter Einflüs­se z.B. einer Entzün­dung zu einer Flut von Radika­len, hat das für die Mitochon­dri­en gravie­ren­de Folgen. Mitochon­dri­en können irrever­si­bel geschä­digt werden und stehen damit für die Energie­pro­duk­ti­on nicht mehr zur Verfügung.

Wenn der Energie­man­gel ein bestimm­tes Niveau unter­schrei­tet, kommt es zu ersten fühlba­ren Beschwer­den. Leitsym­pto­me einer Mitochon­dri­en-Dysfunk­ti­on sind demnach Müdig­keit, Erschöp­fung, Konzen­tra­ti­ons­stö­run­gen, Schlaf­stö­run­gen und depres­si­ve Sympto­me. Mögli­che Ursachen einer erwor­be­nen Mitochon­dro­pa­thie sind

  • Stress und psychi­scher Druck
  • Chroni­sche Infektionen
  • Chroni­sche Entzün­dun­gen (z. B. Zähne, Kiefer, Gallen­bla­se)
  • Insta­bi­li­tät der Halswir­bel­säu­le bzw. des ersten und zweiten Halswir­bels nach Dr. Bodo Kuklin­ski: Die dauern­de Irrita­ti­on der Hirnner­ven kann eine Kaska­de bioche­mi­scher Abläu­fe in Gang setzen, die letzt­lich die Mitochon­dri­en-Produk­ti­on und die Energie­pro­duk­ti­on massiv stören können.
  • Darmschä­di­gun­gen (Leaky Gut, Dysbio­sen, Entzündungen)
  • Ungüns­ti­ge Ernäh­rung (zu viel Zucker, zu viele Kohlenhydrate)

Wie diagnostiziert man eine Mitochondrien-Störung?

Durch spezi­el­le, indivi­du­el­le Labor­dia­gnos­tik kann gemes­sen werden, wieviel ATP noch produ­ziert wird d.h. inwie­weit ein sogenann­tes Bioen­er­ge­ti­sches Defizit (BHI )besteht.
Lesen Sie hier mehr zur Diagnos­tik des bioen­er­ge­ti­schen Gesund­heits­de­fi­zits unter Labor­dia­gnos­tik.

Sinnvoll ist zudem eine Beurtei­lung wie die Energie­ge­win­nung abläuft durch eine Bestim­mung der Pyruvat/ Laktat -Ratio, denn jede Mitochon­dri­en-Störung bedingt auch eine Störung im Stoffwechsel.
Und zu guter Letzt sollte auch die Belas­tung mit freien Radika­len (oxida­tiv­er und nitro­sa­ti­ver Stress) gemes­sen werden.
Ermit­teln kann man auch die Mängel an Mikro­nähr­stof­fen, die für die Mitochon­dri­en-Funkti­on und die Energie­ge­win­nung unent­behr­lich sind. Lesen Sie hier gerne mehr zu Mikro­nähr­stoff­the­ra­pie bzw. in meinem Blogbei­trag.
indivi­du­el­le Thera­pie­an­sät­ze bei Mitochondrien-Dysfunktionen

Vor jeder erfolg­rei­chen Thera­pie steht immer die richti­ge Diagno­se durch die richti­ge, indivi­du­el­le Diagnostik.

Therapieansätze der Praxis für Mitomedizin in Köln bei mitochondrialer Dysfunktion

Das wichtigs­te Ziel der Mitochon­dri­en-Behand­lung: Den Energie­stoff­wech­sel wieder in seinen Ideal­zu­stand bringen, damit der Körper seine Selbst­hei­lungs­kräf­te mobili­sie­ren kann. Die funktio­nel­le Medizin sieht hier folgen­de Ansätze:

  • Ernäh­rungs­the­ra­pie durch Zufuhr quali­ta­tiv hochwer­ti­ger Brenn­stof­fen (Fette) und Reduk­ti­on von Kohlenhydraten
  • Behand­lung des Darms (Darmsa­nie­rungs­the­ra­pie)
  • Mikro­nähr­stof­fe zufüh­ren sog. mitotro­pe Substan­zen auch Mitoceu­ti­cals® genannt. (als Infusio­nen oder oral), um die Mitochon­dri­en­pro­duk­ti­on und die Energie­ge­win­nung zu stimulieren
  • Höhen­traing: die Erhöhung des Sauer­stoffs in den Zellen (Hypoxy­trai­ning), z. B. mit IHHT

Neben diesen wesent­li­chen Inter­ven­tio­nen geht es auch um die Reduzie­rung von freien Radika­len (antioxi­da­tive Maßnah­men), den Ausgleich hormo­nel­ler Dysba­lan­cen (siehe Frauen­ge­sund­heit), sowie um Stress­re­duk­ti­on und Stressmanagement.

Mitome­di­zin heißt: dem Leben mehr Energie geben!

Die mitochon­dria­le Medizin (MitoMed) ist ein in die Zukunft weisen­der Bereich der Medizin zur Präven­ti­on und Thera­pie unserer Zivili­sa­ti­ons­krank­hei­ten, die sich meist als Multi­sys­tem­krank­hei­ten erweisen.

Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin verein­ba­ren wollen nehmen Sie gerne Kontakt mit der Ihrer Praxis für Mitochon­drie­me­di­zin in Köln auf, Ihrer Heilprak­ti­ker- Praxis für indivi­du­el­le Diagnos­tik und Therapie.

Litera­tur:

  • (1) Hayaka­wa K, Bruzze­se M, Chou SH-Y, Ning M, Ji X, Lo EH. Extra­cel­lu­lar Mitochon­dria for Thera­py and Diagno­sis in Acute Central Nervous System Injury. JAMA Neurol 2018;75:119-122.
  • (2) 4. Naviaux RK. Antipu­ri­ner­gic thera­py for autism-An in-depth review. Mitochon­dri­on 2018;43:1-15.
  • (3) Al Amir Dache Z, Otandault A, Tanos R, Pastor B, Meddeb R, Sanchez C, et al. Blood conta­ins circu­la­ting cell-free respi­ra­to­ry compe­tent mitochon­dria. FASEB J 2020;34:3616-3630.

 

Bitte beach­ten Sie:
Die hier aufge­führ­ten Infor­ma­tio­nen dienen dazu, Ihnen diagnos­ti­sche oder thera­peu­ti­sche Möglich­kei­ten aufzu­zei­gen. Die genann­ten Effek­te hängen von vielen Fakto­ren ab und können von Patient zu Patient variie­ren. Ein Erfolg der Behand­lung kann nicht verspro­chen werden. Dies trifft auf alle medizi­ni­schen Behand­lun­gen zu, unabhän­gig davon, ob diese Teil einer schul­me­di­zi­ni­schen oder einer natur­heil­kund­li­chen Behand­lung sind.