Kennen Sie Ihren Vitamin D-Spiegel?

Lesen Sie hier was mein Kolle­ge im Fachbe­reich der kPNI - Dr. med. univ. Manuel Treven, mit freund­li­cher Geneh­mi­gung zur Veröf­fent­li­chung, dazu sagt: Vitamin D ist ein fettlös­li­ches Vitamin und findet sich in tieri­schen Lebens­mit­teln wie Leber­tran, fettrei­chem Fisch, Eigelb, Milch und Milch­pro­duk­ten. Vegeta­ri­sche Quellen sind für die Vitamin- D- Versor­gung unbedeu­tend. Nur Hefen, Spinat, Pilze und einige Kohlge­mü­se enthal­ten Spuren von Vitamin D. Der Haupt­an­teil des tägli­chen Vitamin D- Bedarfs wird über die körper­ei­ge­ne Produk­ti­on durch Sonnen­be­strah­lung abgedeckt. Eine einfa­che Faust­for­mel, um zu beurtei­len, ob die Inten­si­tät der Sonnen­strah­lung für die Vitamin D­ ‐ Eigen­syn­the­se ausreicht, ist der Vergleich seines Schat­tens mit der Körper­län­ge: Ist der Schat­ten länger als man selbst, ist die Strah­lungs­in­ten­si­tät zu gering.

Was aber, wenn die Sonnen­strah­len, wie im Winter, aufgrund des zu flachen Einfalls­win­kels keine Vitamin- D- Produk­ti­on zulas­sen? Studi­en zeigen, dass die Vitamin D Versor­gung in der Bevöl­ke­rung v.a. in unseren Breiten­gra­den nicht ausrei­chend gut ist, insbe­son­de­re im Winter haben viele Menschen einen Mangel. Im Jahres­durch­schnitt errei­chen knapp mehr als die Hälfte der Erwach­se­nen die Vitamin D Mindest­wer­te im Blut nicht – in den Winter­mo­na­ten sogar bis zu 90 %. Sehen Sie hier wie ein typischer Befund ausse­hen kann, erhoben in der Praxis am Sachsen­ring, der Fachpra­xis für kPNI in Köln.

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Solarium ist kein Sonnenersatz

Im Solari­um wird, um das Hautkrebs Risiko zu verrin­gern, v.a. UVA Strah­lung verwen­det. Diese trägt nicht zur Vitamin D Synthe­se in der Haut bei. Wer also nicht von Reser­ven aus dem Sommer zehren kann, oder den Winter mit einem Badeur­laub verkürzt, hat ein hohes Risiko für einen Vitamin D Mangel. Das macht nicht automa­tisch krank, aber um Krank­hei­ten vorzu­beu­gen ist eine gute Vitamin D Versor­gung anzustre­ben. Bei der Entste­hung bzw. dem Fortschrei­ten einer Vielzahl von Erkran­kun­gen dürfte ein unzurei­chen­der Vitamin D Status eine wesent­li­che Rolle spielen.

  • Autoim­mun­erkran­kun­gen (z. B. Multi­ple Sklero­se, Diabe­tes melli­tus Typ 1, rheuma­toi­de Arthri­tis)
  • Entzünd­li­che Darmer­kran­kun­gen (z. B. Morbus Crohn)
  • Augen­er­kran­kun­gen (z. B. Uveitis)
  • Infek­tio­nen (z. B. Infek­tio­nen der oberen Atemwe­ge)
  • Immun­schwä­che
  • Kardio­vas­ku­lä­re Erkran­kun­gen (z. B. Bluthoch­druck, Herzin­suf­fi­zi­enz, plötz­li­cher Herztod)

Als Alternative bleibt nur die Substitution

Die Deutsche Gesell­schaft für Ernäh­rung empfiehlt derzeit für Kinder ab dem 1 Lebens­jahr sowie Jugend­li­che und Erwach­se­ne bis zum Alter von 65 Jahren eine Zufuhr von 200 I.E. Vitamin D pro Tag, für Säuglin­ge und Senio­ren ab 65 Jahren eine Zufuhr von 400 I.E. pro Tag (DACH-Referenz­wer­te).

In vielen Fachkrei­sen wird jedoch die Empfeh­lung für eine tägli­che Zufuhr von wenigs­tens 800 – 1000 I. E. Vitamin D gefor­dert. Und selbst diese Dosie­rung kann in indivi­du­el­len Fällen viel zu wenig sein, je nach Vitamin D Status kann eine vorrüber­ge­hen­de Substi­tu­ti­on von 4000 I.E. bis 8000 I.E. pro Tag notwen­dig sein.

Lassen Sie Ihren Vitamin D Wert in der Praxis am Sachsen­ring in Köln, Ihrer Fachpra­xis für kPNI, im Blut bestim­men und substi­tu­ie­ren Sie nach den Befund­er­geb­nis mit meiner Unter­stüt­zung indivi­du­ell. Lassen Sie den Wert im Thera­pie­ver­lauf kontrol­lie­ren, um sicher zu gehen das die Substi­tu­ti­on wirkt und um Überdo­sie­run­gen zu vermei­den.

Wenn Sie sich noch ausführ­li­cher infor­mie­ren wollen, empfeh­le ich Ihnen das Buch von Dr. Nicolai Worm, Heilkraft D, erschie­nen im Syste­med Verlag.