Labordiagnostik

Sie haben ein großes Blutbild bestim­men lassen, ihre Werte sind präch­tig, aber trotz­dem leiden Sie unter Beschwer­den?

Hier kann eine spezi­fi­sche Labor­dia­gnos­tik Abhil­fe schaf­fen, in der indivi­du­el­le Parame­ter bestimmt werden können, die in einer standard­mä­ßi­gen Blutun­ter­su­chung nicht erhoben werden. Sehen Sie nachfol­gend eine Auswahl nicht standard­mä­ßig durch­ge­führ­ter Labor­dia­gnos­tik, die in meiner Praxis am Sachsen­ring in Köln Anwen­dung finden.

Stressdiagnostik

Was ist Stress? Stress kann verstan­den werden als ein Missver­hält­nis zwischen den Anfor­de­run­gen, die an eine Person gestellt werden und seinen indivi­du­el­len Ausgleichs­mög­lich­kei­ten. Das wichtigs­te Stress­hor­mon ist Corti­sol, aber auch sog. Katecho­lami­ne wie Norad­re­na­lin und Adrena­lin dienen der Bewäl­ti­gung der Stress-Situa­ti­on. Chroni­scher Stress führt zu einem dauer­haft erhöh­ten Stress­hor­mon­spie­gel, der z.B. den Blutdruck, den Blutzu­cker oder den Fettge­halt im Blut anstei­gen lässt. Aber auch Schlaf­stö­run­gen, chroni­sche Müdig­keit bis hin zur Erschöp­fung sind mögli­che Sympto­me.

  • Corti­sol im Speichel als Einzel­pa­ra­me­ter oder als aussa­ge­kräf­ti­ges Tages­pro­fil
  • Adrena­lin, Norad­re­na­lin, Seroto­nin
  • Dopamin
  • GABA
  • Tryptophan

Darmfloradiagnostik

Nach heuti­gem Stand der Wissen­schaft hat die Darmflo­ra - unser Micro­bi­om- eine große Bedeu­tung im Hinblick auf unsere Gesund­heit. So haben unsere Darmbak­te­ri­en wesent­li­chen Einfluss auf die Nahrungs­ver­wer­tung, sie beein­flus­sen aber auch unser Schmerz­emp­fin­den und unsere Stress­to­le­ranz und über die Darm- Hirn- Achse auch unser Gehirn. Auch kann eine gesun­de und ausge­wo­ge­ne Darmflo­ra unser Gewicht beinflus­sen.

  • Micro­bi­el­ler Floras­ta­tus
  • moleku­lar­ge­ne­ti­sche Stuhl­dia­gnos­tik- NEU-
  • Mykolo­gi­scher Floras­ta­tus
  • Verdau­ungs­rück­stän­de
  • intes­ti­na­les Entzün­dungs­ge­sche­hen
  • spezi­fi­scher Vaginal­flo­ras­ta­tus

erhöhte Darmdurchlässigkeit “Leaky- Gut- Syndrom”

Der Darm hat vielfäl­ti­ge Aufga­ben. Eine sehr wichti­ge Funkti­on ist eine effek­ti­ve Infek­ti­ons­ab­wehr. Sie geschieht vor allem dort, wo der Kontakt zwischen Körper und Umwelt sehr inten­siv ist, eben im Bereich der Darmschleim­haut. Wird der Darm aufgrund von verschie­de­nen Ursachen zu durch­läs­sig, können Nahrungs­mit­tel­all­er­gi­en, Pseudo­all­er­gi­en oder gar Multi­ple Sklero­se oder eine rheuma­toi­de Arthri­tis provo­ziert werden.

  • Zonulin
  • Alpha-1-Antitryp­sin
  • sekre­to­ri­sches IgA
  • Histamin
  • Calpro­tec­tin
  • Trans­glut­ami­na­sen

Lebensmittelunverträglichkeiten

Ist die Durch­läs­sig­keit des Darmes zu groß, gelan­gen eigent­lich ungefähr­li­che Nahrungs­be­stand­tei­le in das Blut. Dies löst eine immuno­lo­gi­sche Reakti­on aus, so dass es zur Ausbil­dung von Lebens­mit­tel­all­er­gi­en oder Nahrungs­mit­te­lun­ver­träg­lich­kei­ten kommen kann.

  • Nahrungs­mit­tel­all­er­gie
  • Lacto­se-, Fructo­se- und Sorbi­t­in­to­le­ranz über einen Atemgas­test
  • Gluten­un­ver­träg­lich­keit bzw. Gluten­sen­si­ti­vi­tät

Hormonprofil

Geschlechts­hor­mo­ne üben einen mannig­fal­ti­gen Einfluß in unserem Körper aus. Kopfschmer­zen und Migrä­ne, depres­si­ve Verstim­mun­gen, Zyklus­stö­run­gen, prämen­stru­el­les Syndrom, Schlaf­stö­run­gen sind mögli­che Sympto­me, die durch eine Hormon­dys­ba­lan­ce entste­hen können.

  • Corti­sol im Speichel
  • Proges­te­ron im Speichel
  • Östra­di­ol im Speichel
  • Östri­ol im Speichel
  • Testo­ste­ron im Speichel

Entzündungsbereitschaft

Ungesät­tig­te Fettsäu­ren haben im Stoff­wech­sel­ge­sche­hen einen sowohl entzün­dungs­hem­men­den als auch entzün­dungs­för­dern­den Einfluß. Dabei kommt es vor allem auf das richti­ge Verhält­nis von Omega- 6- Fettsäu­ren zu Omega- 3- Fettsäu­ren an. Ein Fettsäu­re­sta­tus gibt hier genau­en Aufschluß und liefert Details für eine spezi­fi­sche Ernäh­rungs­in­ter­ven­ti­on.

Vollblutmineralanalyse und weitere Parameter im Blut

  • genaue Schild­drü­sen­dia­gnos­tik aller relevan­ten Parame­ter( TSH, fT3, fT4, Antikör­per, Selen)
  • Haaraus­fall­dia­gnos­tik ( Zink, Eisen, Folsäu­re, Vitamin B12, Biotin)
  • Vitam­in­sta­tus ( z.B. Vitamin B6, B12, Vitamin D3)
  • rheuma­to­lo­gi­sche Diagnos­tik
  • Arterio­skle­ro­se- Risiko
  • Lipoprint ( LDL- Subklas­sen)
  • Schlaf­stö­run­gen (Trypo­tophan, Seroto­nin, Melato­nin)