Klinische Psycho-Neuro-Immunologie (kPNI) in ihrer Heilpraktiker-Praxis in Köln

„Lernen Sie Ihre Symptome verstehen und gewinnen Sie die Kontrolle über Ihre Gesundheit zurück.“
– Birgit Schroeder –

kPNI: Kein Nebeneinander, sondern ein Miteinander!

In der Medizin galt und gilt das Prinzip der Koexistenz d.h. das Nebeneinanderbestehen von einzelnen Fachbereichen ohne Interaktion. Der Wissenschaftszweig der Psycho-Neuro-Immunologie (PNI) – von Robert Ader begründet –  ist deshalb ein innovativer Bereich der Medizin, weil er auf einem Miteinander der einzelnen Fachdiziplinen basiert. Es geht z.B. um Erkenntnisse, wie das Immunsystem die Psyche beeinflußt, wie unser Hormonsystem das Gehirn steuert oder aber das Gehirn unser Verhalten. Das Ineinandergreifen der einzelnen Medizin-Zahnräder (Fachrichtungen wie die der Neurologie, der Immunologie, der Endokrinologie sowie der Gehirnforschung) wird ermöglicht, weil die Ernährung mit Ihren Nahrungsinhaltsstoffen, das Bewegungsverhalten und das Gehirn auf alle Disziplinen einen mehr oder weniger großen Einfluß hat. Insofern sieht die klinische Psycho- Neuro- Immunologie (kPNI) die Ernährung, die Bewegung und das Verhalten als Bindeglied zwischen den einzelnen Bereichen. So kann sich zum Beispiel durch eine chronische Verstopfung eine depressive Verstimmung entwickeln, durch eine Depression aber auch eine chronische Verstopfung. Ebenso kann eine depressive Verstimmung durch ein gezieltes Bewegungsprogramm verbessert werden. Aber auch die Interaktion zwischen Magen-Darm-Problemen und einem Kreuzschmerz ist möglich. Sehen Sie hierzu gerne den Trailer aus der 3 sat- Mediathek über den Fachbereich der Psychoneuroimmunologie (PNI).

Das Fundament – Die evolutionäre Medizin

Die kPNI (klinische Psychoneuroimmunologie) basiert auf der evolutionären Medizin. Sie stellt unsere genetische Austattung und deren hervorragende Anpassung an das Leben und die Ernährungsweise in der Steinzeit (Paläolithikum) in den Vordergrund. Die sogenannte Paleo- Ernährung. Da unsere Gene sich der rasanten Entwicklung des veränderten Bewegungs- und Ernährungsverhaltens nicht anpassen konnten, sieht die klin. Psycho- Neuro- Immunologie (kPNI) hier viele Ursachen und Wirkungszusammenhänge für die Entwicklung unsere heutigen Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Schmerzsyndrome, Allergien, Autoimmunerkrankungen wie MS und Rheuma oder aber Diabetes mellitus.

Verschiedene Blickwinkel auf ein Symptom

Um die Wirkungszusammenhänge erfassen und dem Denken in interdisziplinären Netzwerken gerecht werden zu können, lege ich in meiner Praxis am Sachsenring in Köln in einer (k)PNI-Sitzung großen Wert auf das ausführliche Erstgespräch mit dem Patienten. Ein sorgfältig geführtes Anamnesegespräch schließt physische (Hormonsystem, Immunsystem, Ernährungsverhalten etc.), psycho- emotionale und soziale Aspekte mit ein. Denn nicht nur sie kommunizieren auf verschiedenen Ebenen mit Ihrer Umgebung, sondern die Psyche (das Gehirn) kommuniziert ebenso mit dem Immunsystem und umgekehrt. Hören Sie hierzu gerne ein Interview mit dem Mediziner und Experten der Psychoneuroimmunolgie (PNI) Prof. Dr. Dr. Christian Schubert wie die Psyche das Immunsystem beeinflussen kann und umgekehrt das Immunsystem die Psyche.

„Jede Erkrankung wird begleitet von Gedanken, Emotionen und von Verhaltensänderungen, mit denen Sie unbewusst mit ihrer Umgebung kommunizieren.“
– Birgit Schroeder –

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
– Aristoteles –

Labordiagnostik einmal anders

Aufgrund der erhobenen Informationen kann es manchmal sinnvoll sein zusätzliche Laborparameter zu erheben. Dabei ist nicht entscheidend was alles bestimmt werden kann, sondern welcher spezifischer Parameter in Ihrem individuellen Fall eine wichtige Ergänzung sein kann. So kann ein Fettsäureprofil oder ein Vitamin D3 – Wert wichtige Aufschlüsse darüber geben, warum ein Patient zu einer hohen Entzündungsempfindlichkeit neigt. Ein Cortisolprofil erlaubt eine Aussage darüber, wie hoch die Stressbelastung tatsächlich ist und ob es eine Übereinstimmung gibt zum subjektiven Erleben.

Die Strategie der Therapie

Der Therapieplan wird immer individuell mit Ihnen zusammen erarbeitet. Damit sie gezielt Einfluß auf Ihre Symptome nehmen können, ist es meiner Ansicht nach unabdingbar, dass sie Ursache und Wirkungszusammenhänge verstehen. Hierzu nutze ich in meiner Praxis für klinische Psychoneuroimmunologie (kPNI) in Köln gerne bildhafte Erklärungen (deep learning), damit sie lernen, wo Veränderungsmöglichkeiten bestehen und wie sie Einfluß nehmen können. Wer gelernt hat nicht nur seine Krankheit, sein Symptom zu verstehen, sondern auch wie der jeweils nächste Schritt hin zur Genesung aussehen kann, spürt mehr Energie für diesen Veränderungsprozess. Das ermutigt zu lösungsorientiertem Handeln und gibt Ihnen das Gefühl und die Energie zurück, aus eigener Kraft die Kontrolle über Ihre Gesundheit widererlangen zu können. Lösungsorientiertes Handeln kann aus Bewegung, Ernährungsinterventionen, durch ein verbessertes Stressmangement oder durch das Aktivieren von psycho-emotionalen Stärken bestehen. Ein begleitendes neuro- psychologisches Coaching (Gesundheitscoaching) kann eine wertvolle Ergänzung darstellen.

Durch diesen Prozess gehe ich mit Ihnen ein hochwertiges therapeutisches Bündnis ein, welches getragen wird von Wertschätzung, Verständnis und Empathie für Ihre Lebenssituation und Ihre Symptome.

Wenn Sie sich ausführlicher informieren wollen, so lesen Sie hierzu das Interview meiner kPNI Fachkollegen Tom Fox und Sebastian Schwarz in der Zeitschrift Physiopraxis.

Physiopraxis Mai 2014

Mit freundlicher Genehmigung des Georg Thieme-Verlages