Dick - und das Gehirn gewöhnt sich daran

Denn die Kontrol­le über das Hunger­ge­fühl und den Stoff­wech­sel liegt nicht im Magen oder gar im Darm, sondern in unserem Gehirn. Ein wichti­ges Regulat für unser Hunger und Sätti­gungs­ge­fühl sind die Fettzel­len. Durch Nahrungs­auf­nah­me werden sie stimu­liert ein Hormon zu sezer­nie­ren, welches sich Leptin nennt.
Leptin wandert nun in unser Gehirn und setzt sich dort an eigens für sie vorge­se­he­ne Rezep­to­ren. Dies führt dazu, dass dem Körper ein Sätti­gungs­ge­fühl signa­li­siert wird, weil ihm nun ausrei­chend Energie zur Verfü­gung steht seine Vielfäl­ti­gen Aufga­ben zu erfül­len.

Aber vielleicht kennen Sie sogar das Gefühl, dass sich kein ausrei­chen­des Sätti­gungs­ge­fühl einstellt oder sie gar ständig Hunger haben? Dafür gibt es eine Erklä­rung. Schüt­ten unsere Fettzel­len zu häufig und zu viel Leptin aus, dann entsteht im Gehirn eine sog. Leptin­re­sis­tenz. Die Empfind­lich­keit des Rezep­tors nimmt ab, so dass das Sätti­gungs­si­gnal abgeschwächt oder sogar gar nicht mehr gegeben wird. Die Folge ist Hunger und das im Prinzip ständig! Aber keine Angst: Sie können den Körper wieder sensi­bi­li­sie­ren und zu einem gesun­den Sätti­gungs­ge­fühl zurück­fin­den. Dann fällt das Abneh­men auch gar nicht mehr so schwer.

Gerne können Sie hierzu ein Infor­ma­ti­ons­ge­spräch in der Praxis verein­ba­ren.